Notgroschen berechnen

Wie hoch sollte Deine Rücklage sein?

Wie hoch sollte Dein Notgroschen sein? Eine pauschale Antwort passt nicht zu jeder Lebenssituation. Während für Angestellte häufig einige Monatsausgaben als Rücklage ausreichen können, benötigen Selbstständige oder Haushalte mit zusätzlichen finanziellen Risiken möglicherweise einen größeren Sicherheitspuffer.
Mit unserem kostenlosen Notgroschen-Kalkulator erhältst Du in wenigen Schritten eine persönliche Orientierung. Gib Deine notwendigen monatlichen Ausgaben an und berücksichtige Faktoren wie Deinen Berufsstatus, Kinder, Haustiere, ein eigenes Auto oder Immobilieneigentum. Anschließend erfährst Du, welche Rücklage zu Deiner Situation passen könnte und wie viel Dir gegebenenfalls noch bis zu diesem Ziel fehlt.

Kostenloser Rücklagen-Check

Dein Notgroschen-Kalkulator

Ermittle in vier kurzen Schritten, welche jederzeit verfügbare Reserve zu Deiner Situation passen könnte.

Schritt 1Wie hoch sind Deine notwendigen monatlichen Ausgaben?

Berücksichtige Wohnen, Lebensmittel, Versicherungen, Mobilität, Kreditraten und andere Ausgaben, die Du im Notfall nicht kurzfristig vermeiden kannst.

Was ist ein Notgroschen?

Ein Notgroschen ist eine kurzfristig verfügbare finanzielle Rücklage für unerwartete Situationen. Er kann Dir beispielsweise helfen, eine dringende Autoreparatur, eine defekte Waschmaschine oder vorübergehende Einkommensausfälle zu überbrücken. Statt dafür einen teuren Dispokredit oder eine andere Finanzierung nutzen zu müssen, kannst Du auf Dein eigenes Sicherheitspolster zurückgreifen.

Wichtig ist die Trennung von anderen Sparzielen. Geld für den nächsten Urlaub, eine geplante Anschaffung oder die Altersvorsorge gehört nicht zum eigentlichen Notgroschen. Die Rücklage sollte ausschließlich für echte finanzielle Notfälle vorgesehen sein.

Wie hoch sollte der Notgroschen sein?

Als verbreitete Orientierung werden häufig drei notwendige Monatsausgaben genannt. Dabei zählen nicht sämtliche freiwilligen Ausgaben, sondern vor allem Kosten, die Du kurzfristig kaum vermeiden kannst. Dazu können unter anderem Miete oder Kreditraten, Lebensmittel, Versicherungen, Mobilität und laufende Verträge gehören.

Die passende Höhe hängt allerdings von Deiner persönlichen Situation ab. Angestellte mit einem stabilen Einkommen können häufig mit einem kleineren Puffer planen als Selbstständige mit schwankenden Einnahmen. Auch Kinder, Immobilieneigentum, ein eigenes Auto oder Haustiere können das Risiko unerwarteter Ausgaben erhöhen.

Unser Rechner verwendet deshalb nicht einfach einen pauschalen Betrag. Er verbindet Deine notwendigen Monatsausgaben mit Deinem Berufsstatus, ausgewählten Risikofaktoren und Deinem persönlichen Sicherheitsbedürfnis. Das Ergebnis ist eine nachvollziehbare Orientierung, keine starre Vorgabe.

Wo sollte der Notgroschen aufbewahrt werden?

Ein Notgroschen sollte sicher, kurzfristig verfügbar und getrennt vom alltäglichen Zahlungsverkehr aufbewahrt werden. Ein Tagesgeldkonto kann dafür eine geeignete Lösung sein: Das Geld bleibt in der Regel flexibel erreichbar und wird nicht den üblichen Kursschwankungen von Aktien oder ETFs ausgesetzt.

Auf dem Girokonto ist die Rücklage zwar ebenfalls verfügbar, lässt sich dort aber leichter versehentlich ausgeben. Eine getrennte Aufbewahrung schafft mehr Übersicht. Für einen Notgroschen sind eine verlässliche Verfügbarkeit und ein geringes Risiko normalerweise wichtiger als die höchstmögliche Rendite.

Prüfe bei der Auswahl eines Tagesgeldkontos insbesondere den Zinssatz, mögliche zeitliche Begrenzungen von Aktionszinsen, die Bedingungen für Bestandskunden und die geltende Einlagensicherung.

Wie kannst Du Deinen Notgroschen aufbauen?

Falls Dir noch ein größerer Betrag bis zu Deiner empfohlenen Rücklage fehlt, musst Du ihn nicht sofort vollständig ansparen. Lege stattdessen einen realistischen monatlichen Betrag fest und richte möglichst einen automatischen Dauerauftrag ein. So wächst Dein Sicherheitspolster regelmäßig, ohne dass Du jeden Monat neu darüber entscheiden musst.

Du kannst zunächst ein kleineres Zwischenziel anstreben, beispielsweise 1.000 Euro oder eine vollständige Monatsausgabe. Anschließend baust Du die Rücklage schrittweise bis zu Deinem persönlichen Zielbetrag aus. Musst Du den Notgroschen in einem echten Notfall verwenden, solltest Du ihn danach nach Möglichkeit wieder auffüllen.

Überprüfe die benötigte Höhe außerdem regelmäßig. Veränderungen wie ein Umzug, Nachwuchs, der Schritt in die Selbstständigkeit oder der Kauf einer Immobilie können dazu führen, dass Dein bisheriger Notgroschen nicht mehr zu Deiner Lebenssituation passt.

Der Notgroschen-Kalkulator liefert eine unverbindliche Modellrechnung zur Orientierung. Das Ergebnis ersetzt keine individuelle Finanz- oder Anlageberatung.