Spartipps beim einkaufen

Spartipps beim einkaufen

Spartipps beim einkaufen

Wir kennen es alle: Man nimmt sich vor, nur das nötigste einzukaufen und am Ende kommt man mit der doppelten Menge an Waren aus dem Supermarkt. Aber wie kann man das am besten vermeiden?
Das ist eigentlich ganz einfach, gerade für diejenigen, die einmal in der Woche ihren Einkauf erledigen. Zettel bereitlegen und darauf alles notieren, was ausgeht. Zucker, Brot, Mehl, Toilettenpapier, Waschmittel usw.
Dann ist es hilfreich, gerade für Familien, einen Essensplan für die ganze Woche aufzustellen. So vermeidet man Sammlungen an Nudeln, Reis, Fertiggerichten usw. Wirklich von Montag bis Sonntag durchplanen! Mit der Familie zusammensetzen und sie nach ihren Wünschen fragen. An diesen Plan dann aber auch möglichst halten! Beispiel:

  • Montag gibt es Nudeln mit Sauce und Fleischklößchen
  • Dienstag gibt es Reis mit Gemüse
  • Mittwoch ist Pizza Tag, zusammen belegen macht Spaß!
  • Donnerstag ist Kartoffel Tag

Etc. pp. Eine gute Planung hilft auch, das Chaos des Alltags besser zu ordnen. Man muss sich nicht auf dem Heimweg Sorgen machen, was man nun heute wieder schnell kocht, sondern kann sich vorher darauf einstellen und hat so auch eine bessere Tagesorganisation. Und ruhig die Kinder einspannen! Wenn Eltern berufstätig sind, können die Kinder problemlos, wenn sie nicht gerade ganz klein sind, schon mal die Kartoffeln schälen oder den Tisch zuhause decken. Wenn alle zusammenhelfen, ist der Haushalt und das tägliche Kochen ein leichtes.

Aber zurück zu den Einkaufstipps:

Wenn Ihr nun diese Einkaufsliste habt, bitte daran halten! Auch Süßigkeiten und Naschwaren im Allgemeinen lassen sich ja planen. So entgeht man zusätzlich der Futterfalle. Wenn leer, dann leer.
Nicht verführen lassen von Sonderangeboten, die man gerade eh nicht braucht. Diese Sonderangebote kommen garantiert wieder! Wirklich mal strikt an den Plan halten. Der große Vorteil: Man kennt ja die Preise in etwa und kann so auch vorkalkulieren, was der wöchentliche Einkauf kosten wird. So hat man die Kontrolle und kann viel besser mit dem Geld haushalten.

Was ist mit Markenprodukten, braucht man die wirklich?

Mittlerweile ist ja bekannt, dass hinter den meisten No Name Produkten große Marken stecken. Einfach mal recherchieren. Ihr werdet staunen, wer alles hinter den "Billigprodukten" steckt! Und daran denken: Die günstigen Sachen sind meist unten im Regal. Oben die Markenprodukte, unten die günstigen. Bücken ist hier also ein großer Sparfaktor. Das bedeutet aber nicht, dass man nur noch die Eigenmarken kaufen soll. Man kann es auch übertreiben. Denn klar ist bei vielen Markenprodukten die Qualität schon auch besser. Hier einfach die Angebote nutzen!

Mit Karte, oder lieber mit Bargeld zahlen?

Hier gehen die Meinungen auseinander. Die einen denken, sie geben mehr Geld aus, wenn sie mit Karte bezahlen, die anderen empfinden das beim Bargeld so. Einfach mal selbst beobachten: Benötige ich mehr Geld mit Karte, oder kann ich mich mit Bargeld besser beherrschen? Da hilft der gute alte Haushaltsplan. Führe ihn mal eine Weile, schreibe auf, was welcher Einkauf gekostet hat und beobachte Schwankungen. Woher kommen diese? Lassen sie sich einfach und großen Verzicht vermeiden?

Preise vergleichen!

In einem anderen Artikel haben wir es bereits erwähnt, aber hier gilt es noch mal ganz besonders: Lasst Prospektwerbung wieder zu! Das hat gleich mehrere Gründe:

1. So seht Ihr, welcher Markt in Eurer Nähe in der kommenden Woche die besten Angebote hat. So lässt sich jede Menge Geld sparen! Besonders, wenn genau die Produkte im Angebot sind, die Ihr eh braucht.

2. Ihr schält sicher auch Kartoffeln und anderes Gemüse. Statt hierfür Küchenkrepp als Unterlage zum späteren wegwerfen zu verwenden, eignen sich die jetzt ausgedienten Prospekte perfekt. Wieder Geld gespart. Die Prospekte gabs ja umsonst. Klar, wem es um die Umwelt geht, sagt jetzt, die Prospekte müssen gedruckt werden. Dann schaut bitte online nach Angeboten, da gibt es mittlerweile für jede Region eine Plattform, auf denen man nach Angeboten sehen kann. Und Eure Gemüseschalen entsorgt Ihr eh lieber ohne Krepp? Vorbildlich!

Aber jeder wie er mag, ich zum Beispiel blättere gern durch Prospekte und entdecke so jede Woche Angebote, die sonst an mir vorbeigezogen wären. Beim letzten Einkauf sparte ich so über 10 Euro, weil ich eigentlich in einen anderen Markt wollte, der hätte aber meine wichtigsten Produkte nicht im Angebot gehabt. Und das blättern hat schon auch was für sich.

Nicht hungrig einkaufen gehen!

Dieser Tipp ist aus eigener Erfahrung heraus mit der wichtigste. Wer hungrig ist, wirft oft all seine Sparpläne über Bord, man kauft mehr Wurst, Käse, Süßigkeiten, als man braucht. Und dann ist der Kühlschrank übervoll, am Ende der Woche fliegt das meiste in den Müll. Total unnötig! Einfach gut satt zum einkaufen gehen, das erspart einem wirklich jede Menge Geld.

Was ist mit Kaufen auf Vorrat? Ist das sinnvoll oder nicht?

Unsere Großeltern neigten noch zu Hamsterkäufen, was man ja verstehen konnte. In Kriegszeiten waren viele hungrig, die Gefahr, dass es bald nichts mehr zu essen gibt, zu hoch. Klar, dass man dann in ruhigen Zeiten immer noch dazu neigt, zu hamstern. Aber heute ist das eigentlich unnötig. Das einzige, was man immer im Haus haben sollte, sind Grundnahrungsmittel wie Reis, Nudeln, Mehl, Brot und diverse Würzmittel. Alles andere bekommt man immer und zu jeder Zeit und es macht wenig Sinn, hier unnötig zu bunkern, wie man so sagt. Die nächsten Angebote kommen garantiert.
Wer also seine Käufe plant, kann erstens viel Geld sparen und vermeidet unnötigen Müll. Es wird eh viel zu viel weggeworfen, das braucht man nicht noch unterstützen! Apropos wegwerfen: Bitte werft nicht alles mit Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums gleich weg. Vieles ist noch absolut in Ordnung. Natürlich braucht man sich keine Lebensmittelvergiftung holen, in dem man alles brav aufisst, aber einfach kontrollieren, ob es noch gut ist? Aufmachen, daran riechen, so merkt man am schnellsten, ob etwas noch genießbar ist oder nicht. Dies gilt natürlich nicht für frische Fleischwaren wie Hackfleisch zum Beispiel. Dieses und auch alle anderen Frischwaren sollten so bald als möglich verzehrt werden.
Aber Käse und Wurst, abgepackt, hält oft viel länger, als aufgedruckt ist. Hier einfach Euren Sinnen vertrauen. Wenn sich natürlich bei den Joghurts die Deckel wölben, kann man sich das aufmachen natürlich sparen. Dann weg damit. Aber mit der richtigen Planung und dem richtigen Einkaufen, wird das wegwerfen mit der Zeit ganz sicher immer weniger. Gut fürs Gewissen, für den Geldbeutel und für die Umwelt noch obendrein.