Beim Heizen sparen – mit diesen einfachen Tricks!

Beim Heizen sparen – mit diesen einfachen Tricks!

Beim Heizen sparen – mit diesen einfachen Tricks!

Es ist gar nicht so schwer, beim heizen zu sparen, ohne frieren zu müssen. Hier kommen einige Tipps:

Keine Möbel vor den Heizungen
In vielen Wohnungen ist das gar nicht so einfach, ich weiß das noch von meiner alten Wohnung, da blieb aus Platzgründen fast gar nichts anderes übrig, als das Sofa vor die Heizung zu stellen, allerdings mit ein wenig Planung kann man das auch anders lösen. Denn es ist klar: Wenn Möbel nahe an Heizungen stehen, kann die Wärme schlecht zirkulieren und es bleibt kühl im Zimmer. Daher nach Möglichkeit die Heizkörper komplett freilassen, in allen Zimmern!

Die Vorhänge schließen
Die Fenster abzudichten über Nacht, sorgt dafür, dass nicht zu viel Wärme entweicht. Ideal sind übrigens schwere Vorhänge, ich selbst habe so richtig schöne Theatervorhänge, die sind so dicht, da entweicht garantiert nichts und im Sommer sind die Zimmer angenehm kühl. Der Stoff ist Chenille. Rolläden am besten auch komplett schließen über Nacht, so bleibt die Wärme in den Räumen.

Stoßlüften statt Fenster kippen
Lieber mehrfach am Tag für 5 Minuten Fenster und Balkontüren weit auf, als stundenlang zu kippen. Während des Lüftens natürlich die Heizungen runter drehen. Nach dem Lüften wird es auch schnell wieder warm!

Heizung nie ganz abstellen
Man sollte die Heizungen nie ganz abstellen, ein ausgekühlter Raum braucht sonst länger, bis er wieder warm ist und das braucht mehr Energie. Also mindestens auf Stufe 1 lassen. Außer, man verreist, aber selbst da bitte darauf achten, dass zumindest der Frostschutz läuft, wenn es mal richtig kalt sein sollte!

Nur die Räume heizen, in denen man sich aufhält
Fast jede Wohnung und natürlich auch jedes Haus hat Zimmer, in denen man sich selten bis gar nicht aufhält. Diese Räume braucht man auch nicht heizen, hier reicht ein Frostschutz völlig aus!

Die Stufen 1 – 5, was bedeuten diese eigentlich?
Auf dem Regler oben am Heizkörper, bzw. seitlich befinden sich praktisch immer die Zahlen 1 – 5. Striche dazwischen und das Sternchen. Aber was bedeuten diese eigentlich?
Je höher die Zahl, desto höher die Temperatur, das ist schon mal klar. Bei vielen Heizungen, vor allem in älteren Häusern kommt es sogar vor, dass es gar nicht warm wird, solange der Regler unter 3 ist. Schauen wir uns die Zahlen mal an:

  • Zahl 1: 12 Grad Celsius
  • Zahl 2: 16 Grad Celsius
  • Zahl 3: 20 Grad Celsius
  • Zahl 4: 24 Grad Celsius
  • Zahl 5: 28 Grad Celsius

Die Striche dazwischen sind also die jeweiligen Zwischenzahlen, nach 12 Grad bedeutet der Strich also 13 Grad usw.
Der Stern oder die Schneeflocke bezeichnet die Frostschutz Einstellung.

Spartipp: Wer nur ein Grad Celsius weniger einstellt, kann bereits ca. 6 Prozent Heizkosten sparen! In Mietwohnungen ruhig mal den Vermieter fragen, wie der zentrale Kessel eigentlich eingestellt ist.

Übrigens gibt es ein Recht auf Wärme. Auch bei uns im Haus war es bis vor ein paar Jahren so, dass immer um die Osterzeit die Kessel heruntergefahren wurden, die Folge: Morgens ein kaltes Bad. Das darf der Vermieter so nicht machen, hier genau erkundigen! Bei uns wurde diese Drosselung wieder rückgängig gemacht. Der Vermieter meinte dann, ist ja nicht sein Problem, wenn wir dann eine Heizkostennachzahlung erhalten. Diese bekamen wir natürlich nicht, ich wollte es nur bitteschön morgens die halbe Stunde im Bad doch warm haben, wenn es genehm ist. Ansonsten heize ich auch sehr bewusst.

Aber wie man sieht, wenn man nicht völlig verfroren ist, reicht die Stufe 4 eigentlich in jedem Fall maximal aus, denn 24 Grad sind schon sehr angenehm und mehr als 20 Grad braucht man im Schlafzimmer zum Beispiel nicht. Es schläft sich auch besser, wenn es nicht zu warm ist.